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L’edelweiss suisse: du mythe alpin à la réalité cosmétique
7. Mai 20263 Min. Lesezeit

L’Edelweiß Suisse: Vom alpinen Mythos zur kosmetischen Realität

„Mama, die Lehrerin hat uns gesagt, dass wir ein Edelweiß in der Natur nicht pflücken dürfen. Wusstest du das?“

Dieser Satz meiner Tochter, die neulich von der Schule kam, hat mich zu diesem Blogartikel inspiriert.

Ich möchte Licht auf dieses Symbol der Schweizer Gipfel werfen, das weltweit fasziniert und das leider zu oft für Marketingzwecke verwendet wird (um nicht zu sagen, um den Verbraucher zu täuschen).

Diese mythische Alpenblume verkörpert Reinheit, Seltenheit und wächst im kollektiven Bewusstsein nur auf den Berggipfeln, wo sich nur die Mutigsten hinwagen.

Aber um Sie vielleicht zu enttäuschen: Das Edelweiß, dessen kostbarer Extrakt in Ihrer Kosmetik enthalten ist, wurde nicht von einem Druiden mit seiner Sichel (Hallo Panoramix) und einem kleinen Jutesack auf dem Rücken auf dem Gipfel des Matterhorns gepflückt.

Tatsächlich ist diese sternförmige Blume viel weniger wild, als man glauben könnte, besonders wenn es darum geht, sie der Kosmetikindustrie zur Verfügung zu stellen.

Dafür sprechen wir ein wenig über Botanik.

 

Matterhorn und Schweizer Edelweiß

Eine florale Ikone unter strengem Schutz

Das Edelweiß (Leontopodium alpinum) ist in vielen Alpenländern, darunter der Schweiz, eine geschützte Art. Das Sammeln in der Natur ist streng geregelt oder sogar verboten.

Dieser Schutz wurde eingerichtet, um die natürlichen Bestände dieser empfindlichen Blume zu bewahren, die früher durch übermäßiges Sammeln von Touristen und Botanikern bedroht war.



Vom Berg zur Creme: ein eher landwirtschaftlicher als alpiner Weg

Das Paradoxe ist, dass es eine große Begeisterung der Kosmetikmarken rund um das Edelweiß gibt.

Sie ermöglicht es, ein Stück der „schweizerischen Reinheit“ ins Ausland zu exportieren und den Endpreis der Produkte zu erhöhen, indem man auf die Seltenheit dieser Blume setzt.

Tatsächlich ist diese Blume heute allgegenwärtig in Anti-Aging-Cremes, Seren, einschließlich in Baby-Pflegeprodukten, wo sie für ihre antioxidativen und schützenden Eigenschaften gelobt wird.

Doch das Edelweiß, das in diesen Pflegeprodukten verwendet wird, stammt nicht aus unzugänglichen Hochgebirgsregionen, sondern aus intensiven Anbauflächen, oft im Flachland oder im Mittelgebirge.

 

Edelweiß wird in großem Maßstab angebaut, wie Sonnenblumen oder Lavendel unter kontrollierten Bedingungen, für industrielle Zwecke.

Dieser Anbau ermöglicht es, wie oben erklärt, die Marktnachfrage zu erfüllen, ohne die Wildbestände zu gefährden. Ethisch und ökologisch ist das wünschenswerter, aber es zerstört den Mythos der seltenen und unerreichbaren Blume. Sorry…

edelweiß blume natur schweiz

Das Marketing spielt mit dem Image, nicht mit der Herkunft

Wie versucht man also, diesen gut geübten Anbau zu verschönern?

Kosmetikmarken nutzen daher das romantische Bild des Edelweiß: eine seltene Alpenblume, die aus ewigen Schneefeldern auftaucht.

Wenig Verbraucher wissen, dass das Edelweiß in ihrem Cremetiegel auf gut gepflegten Feldern gewachsen ist, manchmal nur wenige Meter von einer Autobahn entfernt, weit entfernt von schwindelerregenden Gipfeln.

Deshalb schien es mir wichtig, über diese Diskrepanz zwischen Image und Realität zu sprechen, denn sie wirft eine größere Frage zum Marketing der Natur auf: Wie weit darf man mit der Vorstellungskraft spielen, ohne zu täuschen? Liegt die Authentizität eines Produkts in seiner Zusammensetzung oder in der Geschichte, die man darum erzählt?

 

Transparenz und Respekt

Die Idee ist nicht, das Edelweiß zu diskreditieren oder zu fordern, seine Verwendung einzustellen. Ganz im Gegenteil. Selbst angebaut bleibt Edelweiß eine Pflanze mit interessanten Eigenschaften und ein natürlicher Inhaltsstoff.

Aber es ist entscheidend, dass die Verbraucher über die Herkunft eines Inhaltsstoffs informiert werden, der hier beim Edelweiß eine bodenständigere Realität hat.

Bei Eliott&Eloée sind wir der Meinung, dass es die Pflicht der Marken ist, die Verbraucher über die tatsächlichen Ursprünge der Inhaltsstoffe zu informieren, egal ob sie synthetisch oder natürlich sind. Und mehr Transparenz bei deren Beschaffung zu fördern.

Vielleicht sehen Sie in Zukunft eine Creme oder ein Duschgel, das es enthält, mit anderen Augen?

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